Digitale Medien in der Jugendhilfe: Wie Jugendliche als Medienscouts gewinnen? Teil 1 – Kontaktaufnahme


Autor: Kerstin Rüttgerodt

Die Kinder- und Jugendvertretung hat im Godesheim eine jahrzehntelange Tradition. Eine Möglichkeit Kinder und Jugendliche für die Zusammenarbeit mit unserer Digitalwerkstatt zu gewinnen war daher die KJV direkt anzusprechen. Ein Aufruf auf dem Gelände wäre eine andere Möglichkeit gewesen, aber die KJV Mitglieder sind als Vertreter ihrer Gruppe gute Multiplikatoren, denn Stadtgrenzenlos möchte ein Team von Medienscouts sog. „Digitaler Helden“ bilden und dafür aus jeder Gruppe ein Mitglied werben. Das könnte aus Mitgliedern der KJV gebildet oder auch nur durch die KJV vorgeschlagen werden.

Den Prozess mit der KJV, den wir angestoßen haben, werden wir im weiteren Beschreiben.

Beim ersten Besuch der Mitarbeitenden von Stadtgrenzenlos in der KJV-Sitzung reagierten die Jugendlichen eher vorsichtig und mit Abwehr. Es wurde schnell klar, dass die Kinder und Jugendlichen zunächst das Gustav 2.0 kennenlernen müssten. Aus den Reihen der Jugendlichen selbst kam der Vorschlag, dass man etwas erstellen könne, was Neuankömmlingen die Orientierung in der Einrichtung erleichtern würde. Es wurde vereinbart, dass der nächste Termin im Gustav 2.0 stattfinden solle, um die Möglichkeiten kennenzulernen und das Projekt weiter zu planen.

Informationen zum Verfassser
Kerstin Rüttgerodt

...war viele Jahre sowohl in der Jugend- als auch Behindertenhilfe im Verbund der Axenfeld Gesellschaft pädagogisch tätig und ist seit 2006 dort Pressesprecherin.

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