Future Camp – digitaler Medientag im Haus der Jugend


Autor: Jan Graf

Unter dem Motto „Kennenlernen, ausprobieren, entdecken“ fand am 23. September das Future Camp im Haus der Jugend statt. Der Medienfachtag wurde von der Stadt Bonn zusammen mit der Deutsche Telekom Stiftung veranstaltet und richtete sich an alle interessierten Jugendlichen sowie Fachkräfte der Jugendarbeit.

Rund hundert Kinder, Jugendliche, Eltern und Fachkräfte nahmen an der ausgebuchten Veranstaltung in der Bonner Südstadt teil. Die Teilnehmer konnten aus über 20 Workshops die Angebote auswählen, die sie besonders interessieren. Durchgeführt wurden die „Sessions“ von Menschen, für die „Digitales“ Alltags ist, aber ebenso von Jugendlichen, die ihr Wissen und Ihre Interessen mit anderen teilen wollten. Entsprechend breit gefächert waren die Themen der Workshop-Angebote. Zur Auswahl standen Themen wie Deejaying, Programmieren mit Calliope, Aufnahmen mit der Steadicam, Webvideos und vieles mehr.

Das offene Format der Veranstaltung bot eine tolle Gelegenheit, für Jugendliche und Fachkräfte neue Technologien kennenzulernen, Interessen auszutauschen und mit Expertinnen und Experten der digitalen Welt in Kontakt zu kommen. Deutlich wurde dabei aber vor allem auch das große Interesse aller Beteiligten, sich mit dem Thema digitale Medien zu beschäftigen. Aus den Eindrücken und Erfahrungen des Future Camps sollen in der Folge konkrete Angebote in den Bonner Jugendzentren resultieren.

Der Workshop

In dem Workshop von stadtgrenzenlos wurde ein Blick hinter die Kulissen vieler moderner Film- und Fernsehproduktionen geworfen. Mit aktuellen Bildbearbeitungsprogrammen und Apps kann die sogenannte Greenscreen-Technik auch für eigene Videos verwendet und tolle Effekte erzielt werden. Nach einer kurzen Einführung in die Funktionsweise der Technik, erstellten die Teilnehmer mithilfe von Tablets und einer entsprechenden App ihre eigenen Videos vor dem Greenscreen.


Informationen zum Verfassser
Jan Graf
Jan Graf

lebt in Bonn, arbeitet bei Stadtgrenzenlos und betreut verschiedene Projekte, darunter auch das digitale Partizipationsprojekt WeReport. Als Sozialgeograph liegen ihm die Themen Flucht und Migration, physische und virtuelle Raumaneignung sowie Teilhabe an der Stadtgesellschaft besonders am Herzen.


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