Credit: Oliur Rahman/Unsplash
Autor: Jannick Borschel

Digitale Speicherplätze bei der Projektarbeit

In unseren Medienprojekten entstehen viele Dateien wie Videos, Fotos, Grafiken und Dokumente, die wir innerhalb des Teams benötigen. Ein gutes Beispiel dafür ist der Film, den wir gerade mit unseren WeReportern drehen ( Artikel ). Dabei sind vor allem Jan und Yasemin bei den Drehs vor Ort, die dann die Ergebnisse dem Videocutter übermitteln. Neben einem USB-Stick oder einer SD-Karte kann man auch online größere Datenmengen transferieren. Neben dem einmaligen Transfer ist auch die dauerhafte und geordnete Speicherung dieser Inhalte für uns sehr wichtig. Bei einer Teamarbeit ist es wichtig, digitale Speicherplätze zu benutzen, um die Inhalte mit anderen Kollegen zu Teilen, denn jeder Einzelne hat Zugriff auf die Daten und kann Sie jederzeit bearbeiten. Somit ist man von Zeit- und Raumverhältnissen unabhängig und kann ganz bequem im Team arbeiten, sowie die geteilten Inhalte zusammen bearbeiten.

WeTransfer ( https://wetransfer.com/ )
WeTransfer ist ein Filehosting-Dienst, der 2009 eingeführt wurde. Dabei ist sein primärer Zweck nicht unbedingt das dauerhafte Abspeichern und das Teilen von Dateien mit anderen, sondern nur der Großversand von Dateien an einen bestimmten oder an mehrere Empfänger. Außerdem muss man nicht registriert sein, um den Dienst nutzen zu können. Dabei genügt es nur, wenn man die eigene E-Mail-Adresse und die des Empfängers hinterlegt. Die hochgeladenen Dateien werden vom Server nach einer Woche gelöscht, wobei die Zahl der Adressaten nicht 20 überschreiten und die Datei selbst nicht größer als 2 Gigabyte sein darf.

Google Drive ( https://www.google.com/drive/ )
Google Drive wurde vom Unternehmen Google Inc. als Filehosting-Dienst eingeführt. Dieser Dienst ermöglicht das Speichern von Dateien in der Cloud, das Teilen und gemeinsames Bearbeiten. Google Drive umfasst Google Docs, Slides, Forms und Sheets. Dieses Office-Softwarepaket ermöglicht das gemeinsame Bearbeiten von Tabellen, Dokumenten, Grafiken, Formularen, Präsentationen und mehr. Außerdem können öffentlich geteilte Dateien auf Google Drive mit Online-Suchmaschinen gesucht werden. Zudem gibt es eine Drive-App sowohl für Geräte mit dem Betriebssystem Android als auch für Geräte mit dem iOS Betriebssystem. Zu Beginn standen dem Nutzer 5 Gigabyte Onlinespeicher kostenfrei zur Verfügung. Jetzt sind es stolze 15 Gigabyte. Dabei wurde der gemeinsame Speicher von Gmail, Google+ und Google Drive zusammengelegt.

Dropbox ( https://www.dropbox.com )
Das Unternehmen Dropbox Inc. führte 2007 Dropbox als ein Filehosting-Dienst ein. Dropbox ist auch unter dem Namen „Cloud Storage“ bekannt. Wenn man eine Datei zur Dropbox hochlädt, dann kann man sie von jedem beliebigen Computer abrufen, der über eine Internetverbindung verfügt. Dropbox dient sowohl der Online-Datenspeicherung als auch dem Datenaustausch zwischen verschiedenen Personen. Sie können sowohl über den Internet Browser als auch mithilfe von Apps für verschiedene Betriebssysteme auf die Dropbox zugreifen. Die Basis von Dropbox ist ein Freemium-Modell, bei dem kostenlos wichtige Funktionen zur Verfügung gestellt werden und die Nutzer nur Erweiterungen bezahlen müssen. Bezahlte Tarife beziehen sich dabei auf vereinfachte Administration und die Speichergröße. Somit haben wir das kostenlose Dropbox Basispaket und die Tarifpakete Dropbox Plus, Business Standard, Business Advanced, Enterprise und Education.

Flickr ( https://www.flickr.com/ )
Flickr ist hauptsächlich ein kommerzielles Online-Dienstleistungsportal mit Community-Elementen, die den Benutzern erlauben digitalisierte und digitale Bilder sowie kurze Videos mit Notizen und Kommentaren auf die Webseite hochzuladen und somit die Daten mit anderen Benutzern zu teilen. Dabei erhält jeder Benutzer 1 TB Speicherplatz und der Download ist sehr einfach, weshalb Flickr ideal für Bilder und Videos ist. Darüber hinaus eignet sich Flickr auch gut für die Presse. Der primäre Weg Bilder hochzuladen, ist über die Webseite. Außerdem können Bilder vom Mobiltelefon aus oder auch per E-Mail übertragen und später verlinkt werden. Benutzer können Bilder so hochladen, dass nur sie Zugriff darauf haben oder man veröffentlicht die Bilder sichtbar für jeden. Die Erlaubnis zum Betrachten kann man auch auf eine Gruppe anderer Benutzer einschränken.

Informationen zum Verfassser
Jannick Borschel
Jannick Borschel

ist als Inhaber einer Medienagentur für Stadtgrenzenlos als Berater im Bereich Online-Medien tätig. Mit der digitalen Lebenswelt ist er bestens vertraut.

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